„Spaziergang durchs Quartier“ erfolgreich gestartet


Beitrag vom 09.07.2020


Der erste „Spaziergang durchs Quartier“, das neue Veranstaltungsformat der CDU, ist erfolgreich gestartet. „Es ist sehr gut angenommen worden, es gab einen tollen Austausch und das Wetter stimmte“, freute sich Bürgermeisterkandidat Heinz Günter Freck. Ihm habe ein Teilnehmer berichtet, dass es 2758 Schritte laut Smartphoneschrittzähler-App waren, die beim ersten Spaziergang durchs Quartier zurückgelegt wurden. 

Der Reihe nach wurden die Baustellen in der Innenstadt abgegangen. „Der Marktplatz erhält mehr Aufenthaltsqualität und wird für Familien und Kinder mit dem Fontänenfeld an Attraktivität gewinnen“, erläuterte Freck den über 30 Anwesenden. Er gehe davon aus, dass die Arbeiten im Oktober beendet seien. Portugiesischer Granit sorgt für einen rutschfesten Untergrund. Fragen einer Bürgerin gab es zum Plakat, was den neugestalteten Marktplatz abbildet. Die Bürgerin wollte wissen, ob tatsächlich zwei weitere Bäume auf den Marktplatz platziert werden sollen, wie auf dem Plakat zu sehen. „Das wird nicht der Fall sein. Hier hat sich das Planungsbüro eine architektonische Freiheit erlaubt, die nicht der späteren Realität entsprechen wird“, erklärte Heinz Günter Freck fachkundig und bedauerte, dass durch die Darstellung ein falscher Eindruck erweckt werde.

Am Bruayplatz gab es eine positive Nachricht. Das Land NRW wird im Zuge der weitreichenden Corona-Hilfen den städtischen Eigenanteil in Höhe von 235.000 Euro in 2020 an der Umgestaltung der Innenstadt übernehmen. „Darüber freuen wir uns sehr und es hilft den städtischen Finanzen“, betonte Heinz Günter Freck. Über den Kirchweg, einem Gang durch das Stiftsviertel und am Stiftsgebäude vorbei ging es zum Ehrenmal an der Eulenstraße. Hier wurde die kümmerliche Hangbepflanzung moniert. Der Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP machte eifrig Fotos mit der Handykamera und versprach sich für eine Verbesserung einzusetzen. Den Abschluss der gut 90-minütigen Tour bildete der Karl-Wildschütz-Platz. „Dieser Platz hat für Fröndenberg eine große Bedeutung und hilft uns bei der Stadtentwicklung“, hob Heinz Günter Freck hervor. Wenn der Feuerwehrstandort an der Alleestraße neugebaut werde, könne die Feuerwehr für eine Übergangszeit auf dem Karl-Wildschütz-Platz untergebracht werden. Anschließend solle das Gelände einer sinnvollen städtebaulichen Gestaltung zur Verfügung stehen. Über das abschließende Kaltgetränk im Lokal „Zum Markgrafen“ freuten sich alle Anwesenden. „Der nächste Spaziergang durchs Quartier wird in unserer nächsten Vorstandssitzung geplant. Wir nehmen aber auch gerne Ideen aus der Bürgerschaft an und sind flexibel bei den Spaziergängen.“, verwies CDU-Vorsitzender Olaf Lauschner auf den offenen Charakter der Veranstaltung. 




 












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